Noch mehr Tips!





Ernährung

Impfplan

Wenn ein neue Katze kommt

 

Wenn eine neue Katze kommt



Platz ist in der kleinsten Hütte.

Alles was Sie brauchen ist hier abgebildet. Transportkiste und Klo nicht zu klein wählen! Dazu kommen noch eine Bürste oder Kamm, jeweils für Langhaar- oder Kurzhaarkatzen, Futter und Wasserschüsselchen, ein paar Dosen Futter und etwas Zeit.




















Keine Angst, Katzenkinder sind so intelligent, sie werden staunen, wie schnell sie ihre neue Heimat erobern und in Besitz nehmen! Selbst Findelkinder von der Straße begreifen das super schnell!
Allerdings sollten alle diese Gegenstände schon vor dem Einzug des neuen Mitbewohners angeschafft und in der Wohnung platziert werden, damit Miezchen gleich von Anfang an seine Ruhe hat. Katzen hassen Stress! Und die Reise ins neue Heim war schon eine Menge Aufregung.
Am besten die kleine Neue bekommt am ersten Tag erst einmal nur ein Zimmer gezeigt, in dem sie vielleicht auch selbst schlafen können, denn sie fühlt sich sicher einsam und vermisst ihre Mutter und Geschwisterchen. Ein Wecker, der leise tickt kann ins Körbchen gelegt werden. Der gleichmäßige Ton erinnert die Kleine ein wenig an den Herzschlag der Mutter.
Bitte keine Kippfenster offen stehen lassen, das ist eine tödliche Falle für Katzen! Sie können bei einem Kletterversuch darin stecken bleiben und sich Gliedmaßen abquetschen oder sich erdrosseln!

Zeigen sie ihr das Klo. Unter die neue Einstreu können Sie einwenig von der benutzten Einstreu aus dem alten zu Hause mischen, dann weiß Mieze gleich was hier Sache ist. Die Toilette sollte auf einem ruhigen, wenig belebten Platz in der Wohnung stehen, damit Mieze sich zurück ziehen und unbeobachtet ihr Geschäft verrichten kann. Es kann sein, daß die Katze den Platz, den sie ausgesucht haben weniger gut findet. Hier sollten sie Kompromisse machen und im schlimmsten Fall ganz langsam die Toilette in die von Ihnen gewünschte Richtung versetzen. Was ist das Lieblingsfutter der neuen Mieze? Das können Sie vom Züchter erfragen oder erhalten sogar mit dem Abgabevertrag einen Futterplan. Eine Decke mit dem "Duft" aus der alten Heimat hilft auch das Heimweh zu lindern und Miezchen fühlt sich nicht so fremd.
In den nächsten Tagen überlassen Sie ihr immer ein neues Zimmer zu Erkundung. Sollten noch andere Haustiere da sein, bevorzugen Sie nie das neue Tier vor den Augen der Alteingesessenen, das könnte zu Eifersuchtsdramen führen. Wenn das neue Kätzchen durch Streicheln und Liegen auf Ihrem Schoß den fremden Geruch etwas verloren hat können Sie es den anderen Tieren vorstellen. Das Gleiche gilt übrigens auch für erwachsene Katzen. Wenn es auch nicht immer Liebe auf den ersten Blick ist, in den meisten Fällen erlischt das gegenseitige Mißtrauen beim ersten gemeinsamen Spiel. (Etwas Baldrian oder Katzenminze ist dabei auch recht hilfreich, den Geruch mögen die meisten Katzen sehr). Ältere Katzen ziehen sich gern auf höher gelegenen Plätzen zurück und beobachten erst einmal das Treiben aus sicherer Distanz, bis die Neugier irgendwann siegt... .
nach oben


 

Ernährungstips für Katzen



Die Katze ist das einzige Tier,
das dem Menschen eingeredet hat,
er müsse es erhalten,
es brauche aber nichts dafür zu tun.

Tucholski




An dieser Stelle nützliche Infos zum Thema Fütterung ihres Stubentigers.


Heute gibt es eine riesige Auswahl von Fertignahrung in den verschiedensten Variationen, Rezepturen und Geschmacksrichtungen von zahlreichen Herstellern. Das macht es einfach für den Katzenbesitzer seinen Liebling ausreichend und artgerecht zu ernähren.
Auch wenn uns das die Futtermittelhersteller weis machen, man kann eine Katze durchaus auch mit frischem Fleisch und selbst gekochtem Fisch, Ei, gekochtem Reis, Nudeln oder selbst hergestelltem Futter verwöhnen.
Ich höre jetzt den Aufschrei einiger Katzenbesitzer und sehe, wie sie entsetzt die Nase rümpfen. Aber in den industriell hergestellten Futtermitteln ist keinesfalls nur Fleisch enthalten. Haben Sie schon einmal die Liste der Bestandteile gelesen? Aus was sich wohl die wenigen Prozente Fleisch zusammen setzen? Hat nicht vielleicht das Huhn gemuht und der Fisch gegackert? Die Zusatzstoffe sind unter anderem meist reichlich Getreideanteile, sie sind preiswert... . Man sagt uns, sie sind besonders aufbereitet, um sie der Verwertung durch die Verdauung der Katze zu erschließen. Das lasse ich jetzt auch mal so stehen, denn es muß jeder für sich entscheiden, was er füttern möchte. Nebenbei, es gibt sogar richtige Kochbücher für Katzen (z.B. Kochen für die Katz von Tony Lawson). Allerdings ist es nicht für den Dauergebrauch gedacht. -
Und keine Angst Sie müssen für die Zutaten keine Mäuse fangen und dann auf dem Grill rösten! Entscheiden wird sowieso immer Ihre Katze, denn in Futter, welches schon bei der "Geruchskontrolle durchfällt" wird sie gar nicht erst das Zünglein stecken!



Wichtig ist, daß Sie schon kleinen Katzen vielfältiges und verschiedenes Futter anbieten, denn alles was sie im ersten viertel Jahr kennen lernen werden sie in ihrem späteren Leben nicht ablehnen. Katzenkinder bekommen entsprechend ihres Alters mehrere Mahlzeiten. Wenn die Katzenmutter nicht ausreichend Milch hat müssen Sie in den ersten Wochen aller zwei Stunden Ersatzmilch zufüttern, (gibt's beim Tierarzt oder in guten Zoohandlungen) auch Nachts!
Der Magen der Kätzchen ist jetzt etwa so groß wie ein Daumennagel, darum kann es nur kleine Mengen an Futter aufnehmen (Das Zufügen von Kalk, in geringen Mengen, kann hilfreich sein für Zähnchen).
4-5. Woche ca. 8 bis 9 Mahlzeiten (außer nachts)
es kann nun zugefüttert werde,
es kann auch schon mal feste Nahrung
angeboten werden.
6-8. Woche6 Mahlzeiten
9.-12. Woche5 Mahlzeiten
4. Monat4 Mahlzeiten
5. Monat3 Mahlzeiten
ab 7. Monat2 Mahlzeiten
erw. Katzen2 Mahlzeiten

In der Trächtigkeit:

Da sich durch das Heranwachsen der Babys der Bauchraum mehr und mehr füllt, sollte die Katze besser kleine Portionen, aber dafür öfters erhalten. Ausreichend frisches Wasser bereitstellen.

4.-7. Woche3-4 Mahlzeiten
7.-9. Woche4-5 Mahlzeiten
säugende Katzen4-5 Mahlzeiten


In den ersten vier Wochen sollte das Kätzchen sein Geburtsgewicht verdoppeln!
(Den gewaltigen Energiebedarf deckt in den ersten Wochen die Muttermilch ab).

Besonders wichtig ist die Kolostralmilch, die in den ersten 24 Stunden fließt, sie hilft dem Kätzchen bis etwa zur 12. Woche als Schutz vor Infektionen. Aus diesem Grund sollte ab der 10. Woche mit den wichtigsten Impfungen begonnen werden, der mütterliche Schutz läßt nun langsam nach.

Die Mahlzeiten sollten immer pünktlich und möglichst zur gleichen Zeit erfolgen. Nachmittags gegen 17.00 Uhr wäre ideal, denn das entspricht dem natürlichen Rhythmus der Katze. Es ist die Zeit wo sie sich in der Natur auf Beutefang begeben würde.

Günstig ist es, Wasserschüssel und Trockenfutter an verschiedenen Stellen in der Wohnung oder im Haus aufzustellen, denn die Katze ist ein "Häppchenfresser" und draußen findet sie ja auch mal da eine Maus und dort ein Bächlein, wo sie trinken kann. Das macht die Wohnung zum kleinen Abenteuer, bekämpft die lange Weile und sie freut sich immer, wenn sie etwas entdeckt. Es muß ja nicht so viel sein, daß sie davon zu dick wird. (Die Hauptmahlzeit sollten Sie dann entsprechend portionieren).

Niemals aus dem Kühlschrank füttern, das kann zu schlimmen Durchfällen und Magenproblemen führen!

Jedes angebotene Futter sollte möglichst Hand- oder Körperwarm sein, optimal bei 38 Grad. So duftet es besonders gut, es bekommt der Katze besser und kommt der natürlichen Nahrung nahe. (Mäuse kommen ja auch nicht aus dem Kühlschrank!)

Nach dem Essen wollen Katzen gerne etwas ruhen, dann sind "knuddeln", spielen oder andere "Störungen" nicht gefragt. Die "wilde Verwandtschaft" zieht sich ja in Freiheit auch nach dem Fressen zur "Siesta" zurück.

Der Futterplatz, die Futternäpfe oder Tellerchen sollten immer sauber sein, wir wollen ja auch von einem sauberen Tisch essen, oder? Katzengeschirr gehört auch nur den Katzen und sollte sich deutlich vom übrigen Geschirr abheben. Bitte beachten Sie bei der Auswahl der Futterschüsseln, sie sollten nicht zu klein und auch nicht zu tief sein. Die Schnurrbarthaare von Mieze sind sehr empfindlich. (Siehe unter Allgemeines - Lebenskünstler) Wenn der Napf zu tief oder zu eng ist stößt sie mit den Schnurrbarthaaren an. Das mögen Katzen gar nicht. Die Folge wäre dann also, sie wird den Futternapf meiden oder den Inhalt mit der Pfote heraus angeln. Übriges Futter nach einer Stunde möglichst entfernen, vor allem im Sommer. Es verdirbt leicht, Fliegen können ihre Eier darauf ablegen und Bakterien sich vermehren, es ist dann nicht mehr bekömmlich für Ihre Lieblinge.

Katzen wechseln nicht so gerne ihre Futtergewohnheiten. Sollte eine Nahrungsumstellung erfolgen müssen, z.B. Diätnahrung, dann sollte das neue Futter in kleinen Portionen dem Gewohnten untergemischt werden. Langsam das Verhältnis zu Gunsten des neuen Futters verändern.

In freier Natur würde sich die Katze mit ihrer Beute auf einen ruhigen Platz zurück ziehen, um sie zu verzehren. Kommen Sie mit der Wahl des zentralen Futterplatzes diesem Bedürfnis entgegen? Allerdings mögen es manche Katzen auch, wenn sie in der Nähe des geliebten Menschen futtern dürfen.

Essenreste und auch salziger Schinken gehört eigentlich in keinen Katzennapf! Geben Sie der Katze möglichst nichts vom Tisch, damit sie nicht das Betteln lernt. Das erfordert zwar anfangs etwas Willensstärke, denn wer kann diesen schönen Augen widerstehen? Aber es rentiert sich auf lange sicht!
Milch ist nicht immer das Richtige für Katzen, es sei denn sie sind es von klein auf gewöhnt. Es kann zu schlimmen Durchfällen kommen. Die Katze verträgt den enthaltenen Milchzucker (Lactose) nicht. Die Alternative ist, die im speziellen Tierhandel angebotene Katzenmilch, sie ist schmackhaft und bekömmlich. Aber vergessen Sie nicht, Milch ist Nahrung, Wasser ein Getränk, es sollte nie fehlen! Und noch eins. Wechseln Sie das Wasser mehrmals täglich, morgens und abens und wischen Sie den Napf gut aus, denn auch hier können sich gefährliche Keime ansiedeln!

Keine Angst, das hört sich alles kompliziert an, aber das ist alles schon in kurzer Zeit Routine. Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben!

nach oben


 

Der Impfplan



Gegen die folgenden gefährlichen Virusinfektionen der Katze sind Impfungen sehr empfehlenswert:

Panleukopenie
Katzenleukose
Katzenschnupfen


Unter Umständen kann auch die Impfung gegen Feline Infektiöse Peritonitis (FIP) bei Katzen die nicht latent infiziert sind, ratsam sein.

Die Grundimmunisierung wird im Alter von 9 Lebenswochen begonnen, die erste Tollwutimpfung sollte nicht vor der 12. Lebenswoche verabreicht werden. Für eine vollständige Grundimmunisierung ist eine Nachimpfung aller Komponenten mit ca. 12, gegen Tollwut mit 16 Wochen erforderlich. Eine zeitliche Trennung der Verabreichung der Panleukopenie- und der Katzenleukoseimpfstoffe bei der Grundimmunisierung ist empfehlenswert, weil dadurch eine bessere Immunantwort erwartet werden kann.


Richtlinien für die Grundimmunisierung bei Welpen:

  1. Impfung Folgeimpfungen
Panleukopenie ca. 9 Wochen 12 Wochen, ev. nochmals
16 Wochen
Katzenschnupfen ca. 9 Wochen 12 Wochen
Katzenleukose ab 12. Woche 2-4 Wochen später
Tollwut ab 9. Woche ca 4 Wochen später


Nachimpfungen sollten gegen Panleukopenie alle 1-2 Jahre, gegen Katzenschnupfen alle 6-12 Monate, gegen Katzenleukose und Tollwut jährlich durchgeführt werden

Vorbedingungen für Impfung

Es dürfen nur klinisch gesunde Tiere geimpft werden.

Ihr Tierarzt kontrolliert den Gesundheitszustand Ihres Tieres anlässlich der Impfung

Auch ein eventuell vorhandener Parasitenbefall muß unbedingt vorher beseitigt werden! Ihre Katze sollte daher ca. 14 Tage vor der Impfung entwurmt werden.


nach oben



HOME